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Sarah Kraaz,
26.06.2018

Unser Themenfrühstück - das war super!

Am 16.06. lud die AsF Eimsbüttel zum Themenfindungsfrühstück: in der AWO Stellingen durften wir alle interessierten Eimsbütteler SPD-Frauen (und sogar einige Nicht-Mitglieder) zu einem opulenten Büffet begrüßen. Vielen Dank an dieser Stelle an Annegret und ihre Kolleginnen, ohne deren beherzten Mithilfe dieses Frühstück nicht dasselbe gewesen wäre!

Hintergrund des Frühstücks war die Frage in unserem Vorstand: was wollen eigentlich die AsF-Mitglieder in Eimsbüttel? Denn was für Themen die Vorstandsfrauen bewegen, das wissen wir inzwischen aus unseren Sitzungen. So hatten wir uns bereits des Themas Gender Pay Gap angenommen, zu dem wir im September eine öffentliche Veranstaltung planen. Für die Zeit danach wollten wir aber nicht im luftleeren Raum herumpuzzeln, und so entstand die Idee zu diesem Frühstück: die Frauen sollten uns sagen, welche Themen die AsF angehen sollte.

Anscheinend fanden viele diese Idee gut. Über 30 Frauen folgten der Einladung, genossen den Begrüßungs-Sekt, machten es sich an den gemütlichen AWO-Tischen mit einem gut gefüllten Teller vom Büffet bequem, und diskutierten lebhaft. Die Themenvielfalt war so groß, wie man es sich nur wünschen konnte. Und wie eine Teilnehmerin trocken bemerkte: „Ich war schon in den 68ern Feministin, aber die Themen sind die gleichen geblieben.“ Das nehmen wir als Aufforderung zum Kampf: die Themen dürfen nicht die gleichen bleiben, denn, das ist das Ziel: durch unsere Arbeit sollen sich einige dieser Themen erledigen.

Den Eimsbütteler Frauen lag viel auf dem Herzen. Genannt wurden unter anderem

  • ein wieder rückschrittliches gesellschaftliches Frauenbild
  • Sexismus in Bereichen wie Schule, Wissenschaft oder schlicht im Alltag
  • Armut von Frauen in verschiedenen Lebenslagen wie etwa als Alleinerziehende oder im Alter
  • Gewalt gegen Frauen
  • Frauengesundheit und –medizin – wobei hier besonders das Thema Verhütung und der Paragraph 219a eine Rolle spielte
  • strukturelle Benachteiligung von Frauen (das betrifft Punkte wie das Steuerrecht genauso wie den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber)
  • den Kampf für Frauenrechte durch die AsF und die möglichen politischen Mittel – so etwa durch Jugendarbeit und indem man Männern einbezieht.

Wir sammelten die Themen auf einem Flipchart, und am Ende der Debatte konnten alle Frauen noch die Themen markieren, die sie besonders wichtig finden. Das Ergebnis kann man sehr schön auf dem Foto erkennen, und so hat die AsF Eimsbüttel nun die schöne und wichtige Aufgabe, mit diesen Themen zu arbeiten.

Nach der intensiven Diskussion ging es dann zum gemütlichen Teil über. Annegret stellte uns noch das AWO-Projekt „Baum der Vielfalt“ vor, auf dem die Anwesenden unterschreiben und sich damit für Vielfalt und gegen Rassismus einsetzen konnten. Und nutzten die Frauen die Gelegenheit für viele ausführliche Gespräche, Bekanntschaften wurden geschlossen oder aufgefrischt, und bis in den Mittag hinein geplaudert. Ein toller Erfolg und ein Veranstaltungsformat, das wir sicher bald wiederholen werden!

Schon die Vorbereitungen waren vielversprechend...!

Die Ergebnisse...

...können sich sehen lassen. Nun gilt es: weiter damit arbeiten!